Kein Weg, kein Ziel, nur Einheit ....

 

Der ganzheitliche Yogastil ist ein sehr ursprünglicher energetischer Hatha-Yoga-Stil, mit dem es gelingt jahrtausendealtes Wissen in die heutige Zeit zu vermitteln, losgelöst von Glaubenssätzen oder Religionen. Basierend auf den Sutren (= Leitsätzen) des indischen Philosophen Patanjali, werden im ganzheitlichen Yoga uralte Yogatechniken vermittelt und erfahren. Der Schwerpunkt im ganzheitlichen Yoga ist das Stärken des energetischen Gleichgewichts: Die Asanas (Körperhaltungen) im ganzheitlichen Yoga wirken gezielt auf die Marmapunkte (das sind Vitalpunkte die den chinesischen Akkupunkturpunkten entsprechen) was sich positiv auf die Energie in den Nadis (Energiebahnen) auswirkt. Jede Übungsreihe im ganzheitlichen Yoga ist so aufgebaut, dass sich Blockaden lösen können und das Bewusstsein langfristig positiv verändert wird. Die Sicht auf sich selbst und das Leben wird weiter, entspannter und klarer, der Körper wird gekräftigt, Spannungen im Körper, in den Gedanken und in den Gefühlen werden nach und nach gelöst.


In jeder Yogastunde wird eine kleine yogische Reise zu einem bestimmten Thema erfahren und geübt. Eine klassische Stunde besteht aus Asanas (Körperübungen), einer Entspannung und einer abschließenden Meditation – oft unterstützt durch Klang in seinen vielfältigen Möglichkeiten (z.B. Mantren / Gong), was sich – wie die energetischen Asanas - positiv und ausgleichend auf Körper, Geist und Seele auswirkt.


Ganzheitliches Yoga eignet sich für jedes Alter. In den Kursen werden zahlreiche yogische Techniken vermittelt, die leicht im Alltag anwendbar und erfahrbar sind. Atemübungen, Entspannungen, Körperübungen, Mudras (Handhaltungen), Mantras (indische Meditationsworte), Bhandas (eine Muskeltechnik, um Energie zu lenken) sowie jahrtausendealtes philosophisches Wissen ergeben eine wunderbare Kombination, die jede Yogastunde zu einem tiefen Genuss machen, zu einer intensiven Reise zu sich selbst.

 

Eine einfache Yoga-Übung aus dem ganzheitlichen Yoga ….


….. um den Rücken beweglich zu halten bis ins hohe Alter und die Energiebahnen (Nadis) vor allem auf der Körperrückseite positiv zu beeinflussen: zum einen den Nadi Sushumna, in dem die Kundalini (die Energie die unserem Lebenspotential entspricht) aufsteigt, zum anderen zwei Nadis, die dem Element Wasser zugeordnet sind und unseren Mut stärken das Leben mit seinen Herausforderungen anzunehmen:


Du setzt dich in eine aufrechte Sitzposition und schließt deine Augen
Dein Becken ist nach vorne gekippt, so dass sich dein Rücken mühelos aufrichten kann
Eventuell nimmst du dir ein Yogakissen unter das Gesäß oder setzt dich auf einen Stuhl
Deine Hände hast du auf deinen Knien abgelegt
In der Einatmung richtest du deine Wirbelsäule auf, indem du dich am Hinterkopf lang nach oben ziehst
Das Brustbein wird etwas nach vorne geschoben, die Schulterblätter ziehst du zueinander, die Schultern sind weit weg von den Ohren
In der Ausatmung entspannst du den Rücken wieder und lässt auch den Kopf sanft nach unten sinken (nicht pressen, einfach nur die Spannung lösen)
Die Bewegung in der Aufrichtung ist die aktive Bewegung
Die Bewegung im Einsinken ist die passive Bewegung
3 - 5 Minuten jeden Tag, am besten direkt morgens nach dem Aufstehen